12. September: Europäischer Kopfschmerz- und Migränetag

Kopfschmerz ist nicht gleich Kopfschmerz. Je nach Ursache, Dauer und Art der Schmerzen unterscheidet die Deutsche Migräne und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) über 176 verschiedene Arten.

 

Volksleiden Migräne

Eine der weit verbreiteten und zu den weltweit häufigsten neuralen Erkrankungen zählt die Migräne. Sie ist ein anfallsartiger Kopfschmerz, der in unregelmäßigen Abständen wiederkehrt. Die Kopfschmerzen sind öfters von Übelkeit, manchmal mit Erbrechen und Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und/oder Gerüchen begleitet. Die Betroffenen haben während einer Attacke Konzentrationsschwierigkeiten. Die Häufigkeit und Schweregrad der Attacken können sehr unterschiedlich sein. Doch wodurch wird Migräne verursacht und wie können wir ihr aktiv entgegenwirken?

 

Migräne im Überblick

Laut Journal of Health Monitoring des RKI sind rund 57 % der Frauen und 44 % der Männer in Deutschland jedes Jahr mindestens einmal von Kopfschmerzen betroffen.

Rund 15 % der Frauen und 6 % der Männer zeigen eindeutige Symptome einer Migräne. Besonders häufig tritt diese im erwerbsfähigen Alter auf. Diese Zahlen gehen aus der Krankheitslast-Studie hervor, die ebenso aufzeigt wie stark die Lebensqualität durch Migräne eingeschränkt wird (Melt-Studie: "Migräne und Lebensqualität"). Migräne verursacht in Europa im neurologischen Krankheitsbereich nach Demenz mit etwa 6,27 Milliarden jährlich die höchsten Kosten und ist teurer als Krankheiten wie Epilepsie und Morbus Parkinson zusammen.

Die Studie macht deutlich, dass neben Migräne auch Spannungskopfschmerz und sonstige Kopfschmerzen unter Arbeitnehmern weit verbreitet sind. Migräne wird besonders häufig am Arbeitsplatz beobachtet. Etwa 30 % der Arbeitnehmer klagen an rund 36 Tagen im Jahr über Migräne.

Ursachen von Migräne

Migräne kann verschiedene Auslöser haben, zu denen unter anderem eine Reihe von biochemischen Vorgängen, darunter Entzündungen, Mangelerscheinungen (usw.) wie auch Umweltgifte gehören. Eine tragende Rolle spielen darüber hinaus, unsere Mitochondrien sowie unser Darm oder Verspannungen im Rücken- und Schulterbereich.

 

Häufig sind regelmäßig auftretende Kopfschmerzen die Folge einer falschen Sitzhaltung. Stundenlanges Sitzen ohne ausgleichende Bewegung löst Verspannungen im Halswirbelbereich aus. Diese Verspannungen beeinträchtigen die Reizweiterleitung im Nervensystem – und der Körper reagiert mit Kopfschmerz. Kommt es zur Migräne am Arbeitsplatz sind die Ursachen häufig in der Bildschirmarbeit, aber auch in schwerer körperlicher Tätigkeit, in hellem Licht oder durch Schichtarbeit und Belastungen von Lärm bedingt.

Eine Analyse der Muskulatur des Schulter-Nacken Bereichs sowie des Rückens, kann über etwaige Fehlbelastungen durch das Sitzen und damit einhergehende Kopfschmerzen aufzeigen. Das REVITALIS Team berät Sie gerne!

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.